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ueber mich

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Ich bin 1971 in Heilbronn am Neckar geboren und im Hohenlohekreis aufgewachsen. In Öhringen habe ich 1990 Abitur gemacht und musste früh auf eigenen Füssen stehen.

Ich komme aus einer proletarischen Arbeiterfamilie mit – wie man so schön sagt -Migrationshintergrund, war aber schon immer ein unverbesserlicher Träumer…

So absolvierte ich eine zweijährige klassische Gesangsausbildung bei James Thomas in Stuttgart  und brach danach ins Tessin auf, um an der
Scuola Teatro Dimitri meine Schauspielausbildung zu machen (1993-96).

Ende 1996 bin ich, inzwischen schwanger, nach Paris gezogen.
1997 kam mein erster Sohn zur Welt, 1999 mein zweiter.
Dazwischen habe ich eine Weiterbildung gemacht, die es mir ermöglicht, Schwangere mittels Atem und Stimme auf die Geburt vorzubereiten.

Bereits im Tessin habe ich angefangen, Stimme und Körpertheater zu unterrichten. In Paris habe ich dies dann in den folgenden 15 Jahren ausgeweitet und fortgesetzt, machte Ausdrucksarbeit mit Förderschülern bis hin zu professionellen Kursen für Schauspieler und andere Bühnenmenschen.
Ich arbeitete im Kinderkrankenhaus als Clown, spielte Kindertheater, führte Regie, schrieb und schreibe noch immer Texte für Erwachsene (Prosa, Theater und Lieder).

Inzwischen bin ich zertifizierter psychologischer Berater / Personal Coach.
Ich unterrichte und begleite Menschen in ganz unterschiedlichen Bereichen.

Seit 2010 lebe und arbeite ich in einem kleinen Ort in Südfrankreich.

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Balkankind, in Deutschland geboren und aufgewachsen, ins Tessin zum Studium entwischt und in Frankreich zum Leben angekommen.

Kulturumfassend zu leben sprengt Grenzen.

Um uns herum, aber auch in uns selbst.
Mir selbst ermöglicht dies, meinen Mitmenschen offen gegenüberzutreten. Unterschiede zu akzeptieren. Da auch ich selbst immer wieder mit meiner Verschiedenheit konfrontiert werde.
Ich musste den Frieden finden zwischen drei starken und sehr andersartigen Strömungen in mir:
der Slawin,
der Germanin
und der Romanin.

Meine unterschiedlichen beruflichen Tätigkeiten hatten immer eine gemeinsame Basis:

Arbeit mit und am Menschen.

Von ganz diversen Perspektiven aus…
Im Theater – gegenüber auf der Bühne stehend.
Beim Unterrichten – führend im Rücken stehend.
In der Pflege – wachend zur Seite stehend.

Mein eigener Lebensweg, der immer wieder recht temperamentvoll und stürmisch war, führte mich auch in meine dunklen Abgründe. Für diese bin ich heute sehr dankbar.

Ich lernte, mich nicht mehr meinen Hoffnungen hinzugeben, sondern der Realität klar ins Auge zu blicken. Als ich verstand, dass meine Realität nur das Abbild meiner inneren Haltung war, konnte ich endlich mit und an ihr arbeiten.

Ich möchte hier auch meinem Lehrer Etienne Jalenques von Herzen danken, der mich mit seiner Arbeit immer wieder in meine Eigenverantwortung gestossen hat, bis sie endlich zur Wurzel meiner Kraft wurde.

 

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