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blog / themen

Ich habe meinen Blog in verschiedene Themenbereiche aufgeteilt.

Zum einen findest du hier den Bereich Gedanken zum Leben.
Hier schreibe ich über Worte und deren Bedeutung für mich, baue Brücken von Lebenserfahrungen zur Ausdruckswelt.
Wie passt alles zusammen?
Was können wir vom Theater oder von kreativer Arbeit für unser Leben lernen?
Wie sieht die Welt aus, wenn wir die Zeit nehmen, hinter die Kulissen zu schauen?

In den Bereichen Geschriebenes und Gemaltes findest du Auszüge meiner persönlichen künstlerischen Arbeit. Unter persönlich verstehe ich hier, dass es mir ausschliesslich um meine Freude an meinem Ausdruck geht.
Ich glaube, es ist wichtig für uns Menschen, uns immer wieder und in unterschiedlichen Bereichen kreativ auszudrücken. Künstlerische Arbeit öffnet uns selbst für ungeahnte Lebensthemen und Gefühle, die sich so ihren Weg nach aussen bahnen können.

Durch das Pflegen meiner eigenen künstlerischen Vielfalt nehme ich wahr, wie ich als Mensch in ein Gleichgewicht komme.
Geist, Empfinden und tatkräftige Umsetzung finden ineinander.
Sie reiben sich.
Sie suchen sich.
Wie ein Puzzle setzt sich das Bild mit jeder weiteren Arbeit zusammen.
Überall ist ein Teil von mir.
Das Ermutigen zur Neugier an der persönlichen künstlerischen Ausdrucksvielfalt ist ein Motor meines Lehrens.

Seit ungefähr 2014 interessiere ich mich für ein Leben in Tiny Houses, d.h. für ein Leben im Zirkuswagen oder in einem ähnlichen mobilen minimalistischen Wohnraum.

Ich fing damals an, mich erst einmal intellektuell mit Minimalismus auseinander zu setzen. Und langsam wuchs ich in diese Bewegung hinein.
Das Leben in der materiellen Reduktion entspricht genau meiner Art, Theater zu machen. Ich bin eher ein Verfechter des armen Theaters, lege Wert auf ein maximal reduziertes Bühnenbild und auf Effektlosigkeit. Dafür gilt mein Augenmerk gänzlich dem Reichtum und der innewohnenden Schönheit des Bühnenarbeitenden.

Erst wenn wir das umliegende Chaos, den Hochglanz und die materielle sowie psychische Überladenheit aus dem Werk ziehen (oder aus unserem Leben), kommen das Wesentliche und die eigene innere Freiheit ans Licht.
Und der Mensch erstrahlt.
Egal ob auf einer Theaterbühne oder auf der persönlichen Lebensbühne.

In der Kategorie Minimalismus findest du meinen Weg in die Reduktion. Je weiter ich diesen Weg gehe, desto mehr dringt diese Haltung in alle meine Lebensbereiche ein.
Mein Leben heute, reduziert auf das Wesentliche, ist stete Quelle der Fülle.
Noch nie habe ich so intensiv und so bewusst gelebt.
Noch nie waren mein Alltag und mein Ausdruck so reichhaltig.

Ich liebe Schönheit.
Ich liebe das Detail.

Wie genau wir Schönheit definieren, ist eine individuelle Sicht auf die Dinge.
Für mich war von Anfang an klar, dass mein künftiges Heim, mein Tiny House, zwar klein und reduziert sein soll, es soll aber in jedem Detail meinen Sinn für Schönheit widerspiegeln.
Im Französischen sagt man „ma griffe, ma patte“, es soll meine Klaue, meine Pfote tragen.

Ich will etwas bauen, das meinem inneren Bild entspricht.
Ich will mein Heim mit meiner Hände Arbeit erschaffen.
Das ist natürlich auch ein symbolischer Weg. Parallel zum Konkreten.

So habe ich das Schuljahr 2016/17 einer Ausbildung zum Kunstschreiner gewidmet.
Im Bereich Holz kannst du diesen Werdegang bildlich nachvollziehen.

Das Tiny House Projekt ist die Kategorie, in der ich den Ausbau eines Lieferwagens (Renault Master) in einen Campervan dokumentiere. Es geht mir um die praktische Umsetzung meiner Lebensphilosophie, die du in den anderen Blogbereichen nachlesen kannst.
2018 soll mein Nomadenjahr werden und gleichzeitig die Gelegenheit, meine Arbeit mit Menschen im deutschsprachigen Raum weiter auszubauen.

Alles ist möglich in unserem Leben.
Es liegt lediglich an uns selbst, ob wir uns die Freiheit einräumen, das, was in uns schlummert auch nach Aussen zu tragen und umzusetzen.
Selbstbestimmt leben ist eine Frage der inneren Entscheidung.
Unser konkretes Leben ist der Spiegel unserer inneren Haltung.

Wenn wir die Entscheidung treffen, ein komplett anderes Leben zu führen, wenn wir den Weg für dieses Leben ebnen und uns den Tritt geben, dann auch loszugehen, dann rutschen wir in eine besondere Zeitblase.
Wir sind im Übergang.
In der Kategorie Countdown dokumentiere ich meinen letzten Monat Leben in der konventionellen Gesellschaftsform, meine Zielgerade zum Nomadenleben.

Und zu guter Letzt findest du hier den Bereich Im Gespräch.
Ich bin davon überzeugt, dass wir uns alle gegenseitig Inspiration sein können und so habe ich hier einen Raum geschaffen, in dem auch andere Menschen zu Wort kommen.
Es ist ein Raum, in den ich meine Leser einlade, einen Artikel lang im Rampenlicht zu stehen. Oder ein Raum des gemeinsamen Gedankenaustausches zu einem Thema.
Es ist auch ein Ort, in dem ich mich Fragen von Anderen stelle.
Gespräche eben von Mensch zu Mensch.

Ich wünsche ein inspirierendes Schmökern auf meinem Blog.
Scheue dich nicht, deine Gedanken in den Kommentaren mitzuteilen.
Ich freue mich darüber.